An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich den Flat benutzen?
Der Flat ist in erster Linie zum Einsatz an der Fußsohle konzipiert worden. Wenn man den Flat so hinlegt, dass der Pin eher vorne ist, kann man die Fußmuskulatur direkt hinter den Ballen bearbeiten. Legt man den Flat andersherum, kommt man eher an die Muskulatur in Richtung Ferse heran.
Pfiffige Anwender haben den Flat auch für die Selbstbehandlung der Waden entdeckt und legen ihn beispielsweise auf einen Beistelltisch und ihre Unterschenkel darauf, während sie fernsehen.
Auf diese Weise kann man seine Waden passiv weich machen lassen.
Wie immer sind aber der Anwendung – Kreativität keine Grenzen gesetzt. Manche legen sich auf den Flat, um Rücken,muskeln oder Gesäßmuskel zu bearbeiten oder drücken sich mit dem Rücken gegen den Flat an die Wand und so weiter. Probieren Sie es einfach aus und schauen Sie, ob sie damit glücklich sind. Falls nicht, gibt es genügend andere Holzhelfer aus unserer Serie, die optimal an anderen Körperstellen heran kommen können.
Beachten Sie bitte auch unsere Videos zur Anwendung des Flat.
Der Handle ist aufgrund seiner Konstruktion vor allem an den Stellen einsetzbar, an die man gut selbst heran kommt, d.h. insbesondere die Bauchmuskeln und die Oberschenkelmuskeln. Für die Behandlung der Waden braucht man schon ein wenig Gelenkigkeit, für die Behandlung der Brust ist er wahrscheinlich schon wieder ein wenig unhandlich. Grundsätzlich sind aber – wie bei allen Geräten – der Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Der Self wurde in erster Linie dazu konzipiert, die verspannten Nackenmuskeln zwischen Hals und Schulter (Trapez- oder Trapeziusmuskeln) selbst zu lösen. Dafür ist er besonders gut geeignet. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass man aber auch in anderen, schwer zu erreichen in Körperstellen mit dem Self ganz gut arbeiten kann, wie zum Beispiel die Muskeln an der Seite des Körpers, die sich über die Taille bis hinten zum Rücken erstrecken (Schräge Bauchmuskeln). Mit ein wenig Tüftelei kann man aber auch andere Körperstellen mit dem Self erreichen, wie beispielsweise die haben Strings (Rückseite der Oberschenkel), das Kreuzbein, die Pomuskeln oder ähnliche. Der Kreativität sind hier bei keine Grenzen gesetzt!
Prinzipiell sind die Holzhelfer dafür gebaut, auf verspannte Muskeln zu drücken. Da Muskeln fast überall im Körper vorhanden sind, kann man theoretisch auch fast überall drücken. Allerdings gibt es Stellen, an denen man ein bisschen vorsichtig sein sollte, wie beispielsweise bei der tiefen Bauchmuskulatur, am Schambein, in den Kniekehlen und Achselhöhlen. Dort kann es zu starken Reaktionen kommen, wenn man zu lange und zu fest drückt (siehe auch die Frage „
Die Base ist sehr gut am gesamten Rücken einsetzbar, vom Nacken bis hinunter zum Po. Auf der gesamten Länge findet man die sogenannten Rückenstrecker(-muskeln). Auf Höhe der Schulterblätter finden sich ferner die Trapeziusmuskeln, die Rhomboidei und mit etwas Geschick auch der Serratus Posterior Superior. Weiter unten finden wir dann mit etwas Know How (fragen Sie ein Anatomiebuch oder noch besser einen Therapeuten Ihres Vertrauens!) auch die schrägen Bauchmuskeln, die sich bis in den Rücken hinein wickeln, die Serratus Posterior Inferior Muskeln (Beide Serratus-Muskeln sind bspw. an der Atmung bzw. Atemproblemen beteiligt) sowie den Gluteus Maximus (großer Gesäßmuskel).