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FAQs

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Auf dieser Seite haben wir häufig gestellte Fragen für Sie zusammengestellt. Beachten Sie bitte auch unsere Video-Tutorials, die Bedienungsanleitungen der einzelnen Geräte sowie unsere “How to?”-Seite

Ist Ihre Frage nicht dabei? Schreiben Sie uns unter service@holzhelfer.de und wir beantworten ihre Frage gerne. Wenn sie häufiger vorkommt, nehmen wir sie dann auch in unsere FAQs auf.

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Allgemeine Fragen

Wo kann ich drücken?

Prinzipiell sind die Holzhelfer dafür gebaut, auf verspannte Muskeln zu drücken. Da Muskeln fast überall im Körper vorhanden sind, kann man theoretisch auch fast überall drücken. Allerdings gibt es Stellen, an denen man ein bisschen vorsichtig sein sollte, wie beispielsweise bei der tiefen Bauchmuskulatur, am Schambein, in den Kniekehlen und Achselhöhlen. Dort kann es zu starken Reaktionen kommen, wenn man zu lange und zu fest drückt (siehe auch die Frage „Kann ich etwas falsch machen?“).

Auf andere Stellen sollte man ohne entsprechende Expertise gar nicht drücken (zum Beispiel an der Außenseite des Halses, wo die Hauptschlagader zum Gehirn verläuft – man kann hier schon drücken, man muss aber wissen, wie). Auch sollte man auf keinen Fall in Weichteile, Genitalien oder Weichteilgewebe wie Mundhöhle, Augen, Nasenlöcher drücken. Das versteht sich aber eigentlich von selbst. Im besten Falle lassen Sie sich bitte von einem erfahrenen Therapeuten anleiten und erklären, wo die entsprechenden Muskeln verlaufen und was zu beachten ist. Auf unserer Seite finden Sie viele Hinweise zu den einzelnen Muskeln und Stellen und auch zur Handhabung der Holzhelfer speziell für jedes Gerät sowie auch ganz allgemeine Tipps und Tricks. Schauen Sie doch mal in unserem Videobereich nach!

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Kann ich etwas falsch machen?

do not poke in eye!Natürlich kann man immer etwas falsch machen. Es gibt zum Einen Dinge, die man auf keinen Fall tun sollte, wie etwa ins Weichgewebe (Augen, Ohren, Nasenlöcher, Mundschleimhaut etc.) oder andere kritische Stellen am Körper (Kehlkopf, Hirnschlagader an der Seite des Halses, Lymphknoten, offene Wunden o. ä.) zu drücken. Ist eine offensichtliche Entzündung vorhanden (Schwellung, Rötung, Erwärmung der Haut an der Stelle), sollten Sie ebenfalls nicht darauf drücken. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob die Stelle kritisch sein könnte oder Sie ein ungutes Gefühl haben, sprechen Sie die Handhabung der Holzhelfer – dies gilt eigentlich in jedem Fall! – bitte mit einem ausgebildeten Therapeuten oder Arzt ab.

Zum Anderen kann man die Holzhelfer auch „falsch“ anwenden, so dass zwar kein Schaden entsteht, jedoch auch keine Besserung eintritt. Folgende falsche Handhabung der Holzhelfer sollte unbedingt vermieden werden, da sie sonst eventuell keinen Erfolg der Behandlung spüren werden. Im schlimmsten Fall können Sie ihre Beschwerden (glücklicherweise nur kurzfristig) damit sogar verschlechtern, also bitte beherzigen:


1. Zu stark drücken. Damit ist gemeint, dass der Punkt, den man erfolgreich gefunden hat, zu stark schmerzt. Was heißt das? Ausgehend von einer Schmerzskala von 1-10, wobei eine 1 ein kaum wahrnehmbarer Schmerz und eine 10 ein sehr starker Schmerz ist, sollte man auf keinen Fall die 6-7 überschreiten. Hilfreich ist dabei folgende Definition: Die 7 ist dadurch gekennzeichnet, dass man den Schmerz zwar deutlich spürt, dabei aber locker atmen und sich entspannen kann. Man muss nicht das Gesicht verziehen und man kann sich vorstellen, diesen Schmerz auch länger als 5 Minuten ohne große Probleme auszuhalten. Im Zweifelsfalle ist die 6 besser als die 8! Im Falle der Muskellockerung gilt nicht das Motto „mehr bringt mehr“, sondern es geht eher um eine Punktlandung (wie beim Fallschirmspringen). Drückt man zu stark, geht der Körper womöglich in eine sehr starke Abwehrspannung und der Muskel will sich partout nicht lösen lassen. Außerdem verliert man schneller die Lust am Selbstbehandeln.


2. Zu kurz drücken. Damit ist gemeint, dass man vielleicht den richtigen Punkt erwischt, der Druck auch in der richtigen Intensität (siehe vorheriger Punkt) schmerzt, man aber bereits nach kurzer Zeit aufhört, also noch bevor er deutlich nachgelassen hat. Vielleicht will man „viele“ Punkte behandeln und hat daher keine Lust solange auf einem Punkt zu bleiben oder man hat eh keine Zeit und will schneller fertig werden. Dies ist ebenfalls kritisch, denn gedrückte und nicht aufgelöste Schmerzpunkte neigen dazu, sich später zu „beschweren“, d. h. noch stärker zu schmerzen. Das ist unnötig und nicht ratsam. Erneut ausgehend von einer Skala von 1-10 (s. o.) sollte das Schmerzniveau deutlich unter 5 gesunken sein. Je weiter runter, desto besser, auch wenn das dann entsprechend länger dauert. Einige Minuten kann das dann schon sein. Bitte bedenken: Jeder Punkt, der auf diese Weise aufgelöst wird, gibt erst einmal Ruhe und man kann sich danach um die anderen kümmern. Jeder anbehandelte aber unaufgelöste Punkt macht später wieder Ärger. Wenn man schnell macht, verliert man also am Ende Zeit, beim langsamen und gründlichen Vorgehen gewinnt man letztlich Zeit, auch wenn es sich in dem Moment nicht so anfühlen mag.

3. Zu lang drücken. Manche Punkte wollen heute einfach nicht. Das heißt, man setzt sich am besten ein Zeitlimit von bspw. 6 oder 7 Minuten, und wenn der Punkt danach immer noch schmerzt, lässt man ihn mal zwei Tage in Ruhe und probiert es dann nochmal. Manchmal lösen sich solche Punkte innerhalb der zwei Tage von allein in Wohlgefallen auf, manchmal muss man mit dem Punkt aber auch mehrere solcher „Runden drehen“.

Bitte Beachten: Stellen Sie sich eine Uhr in die Nähe und verlassen sich nicht auf ihr Zeitgefühl! Bei der Schmerzbehandlung verrutscht einem letzteres sehr leicht. Viele meiner Patienten überschätzen die Zeit der Schmerzbehandlung teilweise massiv. So können aus zwei realen Minuten schon mal gefühlte zehn Minuten werden!

 
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Wie lange kann/sollte ich drücken?

Siehe auch FAQ Kann ich etwas falsch machen?


"Sanduhr" pexels-pixabay-39396Grundsätzlich sollte man so lange drücken, bis der Schmerz nachlässt. Wenn man das ganz gründlich machen möchte, kann man auch warten, bis der Schmerz ganz weg ist. Es gibt hier allerdings auch ein paar Einschränkungen: Wenn der Schmerz nach mehreren Minuten des Drückens (ich selbst empfehle, sich eine Obergrenze von 6-7 Minuten zu setzen und einen entsprechenden Wecker zu stellen) immer noch nicht nachlässt, sollte man sich fragen, ob man vielleicht zu fest gedrückt hat (siehe FAQ Wie fast kann/sollte ich drücken?) oder ob der Schmerz aus einer anderen Struktur kommt (siehe FAQ Der Schmerz geht nicht weg).

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Wie fest kann/sollte ich drücken?

Siehe auch FAQ „Kann ich etwas falsch machen?


"Maßband" pexels-pixabay-162500Wir empfehlen, zwar einen Schmerz auszulösen, diesen aber aushaltbar sein zu lassen. Man spricht auch von einem „Wohlschmerz“. Auf einer Schmerzskala von eins bis zehn liegt dieser ungefähr bei sechs bis sieben. Bis dorthin kann man noch ruhig atmen und muss keine Grimassen ziehen. Jeder Schmerz, der über diesem Skalenwert liegt, führt dazu, dass man die Luft anhält, die Zähne zusammenpresst, sich an anderen Stellen des Körpers anspannt und so weiter. Dies wird von uns nicht empfohlen und kann sogar dazu führen, dass die Selbstbehandlung keinen Erfolg hat.

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Welchen Pin sollte ich benutzen?

Pins Dicken nebeneinander (alternativeGrundsätzlich arbeite ich gerne „von dick nach dünn“. D. h. lieber mit einem dickeren Stäbchen anfangen und so lange dort arbeiten, bis man an der Stelle nichts mehr findet (d. h. keinen Schmerz). Danach (muss auch nicht unbedingt am gleichen Tag sein) mit dem etwas dünneren Pin weitermachen. Oft kommen dann doch wieder neue Stellen zum Vorschein. Wenn man das Gefühl hat, es ist genug – beispielsweise wenn die Beschwerden besser oder ganz weg sind (oder man einfach keine Lust mehr hat) – kann man getrost aufhören, es sei denn der Selbsterkundungsdrang und Selbstoptimierungstrieb möchte wissen, ob da im Gewebe noch mehr versteckt ist. Sollte nach der Behandlung selbst mit dünneren Pins noch immer Beschwerden übrig sein, ist es gut möglich, dass die Problematik nicht nur in den Myogelosen (Muskelhärten) versteckt ist, sondern man etwas umfassender schauen muss, bspw. im Bindegewebe oder bei den Fehlhaltungen oder dummen Angewohnheiten des Alltags. Hier kann Ihnen ein Pohltherapeut (www.pohltherapie.de, www.pohltherapeuten.de) sicher weiterhelfen.

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Woher weiß ich, dass ich an der richtigen Stelle bin?

Grundsätzlich gelten ein paar einfache Regeln:


1. „Richtige“ Stelle bedeutet auf dem richtigen Muskel bzw. der Muskelverspannung.


2. Da wo es weh tut, ist man vermutlich richtig bzw. nicht ganz falsch. Faustregel: Muskelhärten tun weh, entspannte Muskulatur nicht, wenn man sie drückt.


3. Muskeln sind ja fast überall am Körper, und an vielen Stellen sind mehrere Muskeln oder Muskelgruppen übereinandergeschichtet, also ist die Wahrscheinlichkeit, dass man IRGENDEINEN Muskel erwischt recht hoch.


4. Welchen Muskel man erwischt hat, kann man bspw. herausfinden, indem man entweder ein Anatomiebuch zur Hand nimmt (sehr anschaulich sind bspw. die Bücher von Joseph Muscolino) oder indem man seinen Therapeuten/Arzt zu Rate zieht. Es gibt aber auch eine andere, sehr einfache Methode, um herauszufinden, ob man auf dem „richtigen“ Muskel ist:


5. Wenn der Punkt schmerzt und das Gewebe sich eher elastisch anfühlt (also kein Knochen), ist man höchstwahrscheinlich auf einem Muskel.


6. Wenn man den richtigen Muskel anspannt oder in seiner Funktion bewegt (nächster Punkt) und er sich dabei anspannt, merkt man das unter anderem daran, dass der Pin herausgedrückt wird. Lässt der Muskel wieder nach, sinkt der Pin wieder tiefer ins Gewebe. Meist schmerzt die eine oder andere Richtung mehr (gibt´s aber auch in beide Richtungen). Um das zu erforschen ist es ratsam, verschiedene Bewegungen zu machen, um vergleichen zu können, bei welcher sich der gedrückte Muskel am ehesten anspannt bzw. der Pin am ehesten herausgedrückt wird.


7. Muskeln haben ja (fast) immer eine Bewegungsfunktion. Der Bizeps am Oberarm bspw. bewegt den Arm so, dass dieser sich beugt und sich die Hand der Schulter annähert (gerne ausprobieren!). Das kennen wir bspw. vom Hanteltraining, wo wir versuchen, diesen Bizeps dick und stark zu trainieren, indem wir die Hantel zur Schulter ziehen. Wenn ich nun also an der Stelle, wo der Bizeps sitzt, einen Schmerzpunkt gefunden habe und ich den Muskel (Bizeps) dann in seiner Funktion (Beugen) bewege, den Arm also anbeuge, spannt sich der Bizeps unter meinem Pin/Druckpunkt an. Dies spüre ich dann, indem der Muskel den Pin aus dem Gewebe herausdrückt.


8. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob die Stelle kritisch sein könnte oder Sie ein ungutes Gefühl haben, sprechen Sie die Handhabung der Holzhelfer – dies gilt eigentlich in jedem Fall! – bitte mit einem ausgebildeten Therapeuten oder Arzt ab.

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Sind es überhaupt Muskelverspannungen, die mir weh tun?

Muskelverspannungen sind nicht die einzigen „Probleme“ im Körper, die Schmerzen verursachen können. Brüche (auch feine Knochen-Haarrisse), Entzündungen, raumgreifendes Gewebe (Geschwüre, Tumore…), neurologische Störungen, und nicht zuletzt auch Verspannungen im Bindegewebe können ebenfalls Schmerzen verursachen.


Für Muskelverspannungen sprechen jedoch folgende Hinweise:


1. In bestimmten Bewegungen wird der Schmerz stärker oder schwächer.


2. Die Kraft der Bewegung erscheint unerklärlich „schwächer“ als von früher gewohnt. Mein Bewegungsradius ist verkleinert.


3. Der Schmerz ist eher punktuell (wobei der „Punkt“ durchaus mehrere Zentimeter Durchmesser haben kann), einigermaßen gut lokalisierbar (Bindegewebsschmerzen bspw. sind häufig von Empfindungen begleitet wie „seltsam“, „diffus“, „eklig, fies“ begleitet und schlecht lokalisierbar, wie eine Schmerzwolke).


4. Wärme lindert den Schmerz für den Moment (Wärme auf einer Entzündung führt bspw. eher zur gegenteiligen Reaktion).


5. Sport und Bewegung sind anfangs mühsam, lindern den Schmerz nach einiger Zeit jedoch für einige Zeit (bevor er dann wiederkommt).


6. Dehnungen machen den Schmerz möglicherweise (wenn überhaupt) für eine kurze Zeit besser, manchmal aber nach einigen Stunden sogar eher schlechter.


7. Massagen machen den Schmerz möglicherweise (wenn überhaupt) für eine kurze Zeit besser, manchmal aber nach einigen Stunden sogar eher schlechter.


8. Und schließlich, simpel aber wahr: Löse ich die Muskelspannungen (entweder mit Hilfe der Holzhelfer, eines Arztes oder eines Therapeuten), fühlt sich mein Problem deutlich besser an, meine Beweglichkeit ist ebenfalls verbessert.

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Woher weiß ich, dass es nicht die Faszien sind?

Bitte beachten Sie hierzu auch die vorherige FAQ Sind es überhaupt Muskelverspannungen, die mir weh tun?!


suzi-kim-j3I06oicujY-unsplashLetztlich weiß man es natürlich nicht genau. Faszienschmerzen fühlen sich meistens etwas anders an als Muskelschmerzen, aber für jede solcher Regeln gibt es auch Ausnahmen. Was ich in meiner Praxis mache ist, dass ich vom Hauptverdächtigen ausgehend anfange zu behandeln und dann die weniger Verdächtigen angehe, falls das mit dem Hauptverdächtigen nicht geklappt hat. Sagen wir beispielsweise, jemand hat starke Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich und ich verdächtige aufgrund seiner Beschreibungen den Trapeziusmuskel. Nach einiger Behandlung bemerke ich aber, dass da noch weitere Muskeln und vielleicht auch andere Gewebeschichten betroffen sind, die die Problematik verursachen, bspw. das Bindegewebe (Faszien). Dann muss man natürlich dort weitermachen. Oftmals sind es mehrere Schichten, die man bearbeiten muss. Die Muskelhärten aufzuspüren und zu beseitigen ist aber in jedem Fall eine gute und meistens hilfreiche Idee, auch wenn man danach vielleicht noch nicht am Ende der (Selbst-)Behandlung ist.

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Kann man die Faszien mit den Holzhelfern auch behandeln?

"Cupping" pexels-rdne-stock-project-8312816Das geht bedingt, wenn man weiß, wie. Dazu wird es in Zukunft weitere Infos und Seminare geben. Im Moment konzentrieren wir uns noch auf die Muskeln und müssen die Faszien mit anderen Methoden bearbeiten, insoweit sie uns bekannt sind.


Ich empfehle dazu (in folgender Reihenfolge der Effektivität) die Pohltherapie, das Rolfing, das Rebalancing, den Myofascial Release, die Pneumatische Pulsationstherapie und die trockene Schröpfkopfmassage , die man auch sehr gut zuhause anwenden kann. Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Verfahren, die hier aber den Rahmen sprengen würden. Da ich das oft gefragt werde: Die sogenannten Faszienrollen empfehle ich durchaus auch für bestimmte Problembilder. Meiner Erfahrung nach kommen diese aber trotz des Namens nur eingeschränkt an die Faszien, sondern eher an große Muskelgruppen heran. Dies ist aber nur meine Meinung. Es gibt auch Kollegen, die auf die Rollen und Bälle schwören und den Eindruck haben, dass man die Faszien damit durchaus lockern kann. Es kommt halt immer darauf an, wen man fragt.

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Welche Bewegung kann ich machen, während ich auf den Punkt drücke?

Es empfiehlt sich, die Bewegung zu machen, die den Muskel anspannt, auf dem man sich befindet – und ihn dann wieder in der Gegenbewegung zu entspannen. Wenn ich die richtige Bewegung mache, spannt sich genau der Muskel an, auf den ich gerade drücke. Die Anspannung drückt meinen Pin dann heraus. Welche Bewegung die richtige ist, kann ich entweder ausprobieren, indem ich verschiedene Bewegungen mache und schaue, welche den Pin am ehesten herausdrückt – vertrauen Sie Ihrer Intuition!! – oder indem ich ein Anatomiebuch oder einen Therapeuten (Pohltherapeuten, Physiotherapeuten o. ä.) hinzuziehe.


Das Verhältnis von An- zu Entspannung sollte etwa 1:3 oder mehr betragen (1:4, 1:5…), d.h. wenn ich den Muskel eine Sekunde anspanne, kann ich ihn danach (mindestens) drei Sekunden entspannen.

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Der Schmerz geht nicht weg …

Beachten Sie bitte auch den FAQ-Punkt Sind es überhaupt Muskelverspannungen, die mir weh tun? sowie Wie fest kann/sollte ich drücken?

"Massage" pexels-pixabay-275768Wenn der Schmerz nicht weggeht, dann ist es entweder
nicht die richtige Struktur (zum Beispiel kann es ja auch das Bindegewebe sein) oder etwas an der Art und Weise, wie ich die Selbstbehandlung durchführe, stimmt nicht.

1. Nicht die richtige Struktur
Es kann immer sein, dass der Schmerz nicht aus der Muskulatur kommt. Natürlich kann man erst mal versuchen, den Muskel richtig (siehe nächster Punkt) zu behandeln. Wenn man alles richtig gemacht hat und der Schmerz trotzdem partout nicht verschwinden möchte, dann sollte man sich unbedingt zusätzlich professionelle Hilfe von außen suchen, um zu überprüfen, ob der Schmerz aus einer anderen Struktur, wie beispielsweise dem Bindegewebe, den Organen, der Knochenhaut oder ähnlichem kommt. Je nach Arzt/Therapeut, den man aufsucht, bekommt man dort die entsprechenden Antworten.

2. Die Art und Weise der Selbstbehandlung / Benutzung ist nicht korrekt
Bitte beachten Sie unbedingt die Punkte, in denen die korrekte und falsche Benutzung der Holzhelfer erklärt ist, insbesondere die FAQs:
„Wo kann ich drücken?“
„Kann ich etwas falsch machen?“ und
„Woher weiß ich, dass ich an der richtigen Stelle bin?“

…und überprüfen Sie, ob sie etwas übersehen haben. Versuchen Sie noch mal Punkt für Punkt, die einzelnen Hinweise durch zu gehen und zu befolgen. Wenn sie unsicher sind, suchen Sie einen Pohltherapeuten auf (oder – falls verfügbar – einen zertifizierten Holzhelfertherapeuten) und lassen sich helfen.

In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass der Körper prinzipiell nicht auch Selbstbehandlungen anspricht und sich das Gewebe nur dann entspannen kann, wenn ein wohlmeinender Therapeut von außen arbeitet. Auch dies gilt es auszuprobieren.

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Ich habe Angst, etwas falsch zu machen …

do not poke in eye!Wenn Sie die Regeln zur Benutzung befolgen, können Sie eigentlich nicht viel falsch machen (Bitte beachten Sie auch den Punkt Kann ich etwas falsch machen?). Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass Sie sich unnötig Schmerz zufügen und die erhoffte Entspannung der Muskulatur ausbleibt.


Das Wichtigste ist, dass Sie den Schmerz, den Sie auslösen, nicht zu stark werden lassen. Er muss gut aushaltbar sein. Auf einer Schmerzskala von eins bis zehn darf er maximal auf einer Sieben liegen. Sie müssen dabei noch gut atmen können, und der Rest ihres Körpers sollte sich dabei nicht verkrampfen. Vertrauen Sie ihrer Intuition! Wenn Ihnen das schwer fällt, oder wenn sie trotz all dieser Hinweise immer noch unsicher sind, suchen Sie einen Arzt oder Therapeuten auf, der Ihnen helfen kann.

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Sind die Holzhelfer eine Therapieform?

Nein, das sind sie nicht. Sie sind Helfer, um eine Methode der Lösung von Muskulatur umzusetzen. Dafür braucht es einen Menschen, Gefühl und Verstand, damit die Arbeit mit den Holzhelfern wirken kann. Nach welcher Methode oder Therapie dieser Mensch dann arbeitet, kann sehr unterschiedlich ausfallen. Wir von den Holzhelfern geben ein paar Tipps zum Umgang mit den Geräten, damit die Profis die Wirksamkeit im Umgang mit den Geräten erhöhen können und auch Laien die Geräte ohne Gefahr und mit einer (guten) Chance auf Wirksamkeit benutzen können.

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Sollte ich zum Arzt?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ihre Beschwerden von Muskelverspannungen kommen, dann ist es immer ratsam, einen geeigneten Arzt oder Therapeuten aufzusuchen. Immerhin gibt es vielfältige Ursachen für Beschwerden. Auch wenn Sie sich sicher sind, die Behandlung aber zu keinem Erfolg führt, sollten Sie sich professionelle externe Hilfe suchen? (siehe auch die FAQs Der Schmerz geht nicht weg, sowie Sind es überhaupt Muskelverspannungen, die mir weh tun?)

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Muss ich einen Vorher-/Nachher-Test machen oder kann ich einfach nur die Übung machen?

Es empfiehlt sich, stets einen Vorher–/Nachher–Test zu machen, weil man so herausfinden kann, ob die Selbstbehandlungen/Übung wirklich geholfen hat. Auch ist es gut für die Eigenmotivation, wenn man herausfindet, dass die Techniken helfen. Dies ist allerdings nicht zwingend notwendig, man kann theoretisch auch darauf verzichten. Die Wirkung ist davon unabhängig.

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Kann ich die Übungen abkürzen?

Bitte beachten Sie hierzu die FAQ Wie lange kann/sollte ich drücken?

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Kann ich die Übungen schneller machen?

Bitte beachten Sie hierzu die FAQ Wie lange kann/sollte ich drücken?

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Tut das nicht jedem weh, wenn man da drauf drückt?

Diese Annahme herrscht recht häufig vor. Es ist allerdings so, dass verspanntes Muskelgewebe auf Druck schmerzhaft reagiert, entspanntes jedoch nicht. Man kann es auch während der Behandlung merken, wenn die Gewebespannung endlich nachlässt und der Schmerz dann – manchmal recht plötzlich – komplett verschwindet. Dies ist kein Gewöhnungseffekt, sondern liegt tatsächlich an dem oben genannten Zusammenhang. Das kann man zum Beispiel daran erkennen, dass man auch mehrere Stunden oder Tage danach noch auf die gleiche Stelle drücken kann, und wenn diese immer noch entspannt ist (bzw. sich nicht neu verspannt hat), diese immer noch nicht weh tut. Außerdem kann man an einer anderen Körperstelle, die keine Probleme hat, mit gleichem Druck arbeiten und merkt dann schnell, dass nicht alle Körperstellen gleichermaßen weh tun. Prinzipiell darf man natürlich auch nicht vergessen, dass die Schmerzempfindlichkeit bei Menschen unterschiedlich ist.

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Ist es nicht der Knochen der schmerzt?

Bisweilen fühlt es sich so an, als ob man einen Knochenschmerz auslösen würde. Scheinbar haben wir Menschen Rezeptoren, die ein entsprechendes Signal aussenden, so dass wir meinen, wir könnten zwischen Muskel- und Knochenschmerzen unterscheiden. Meiner Erfahrung nach ist es in den wenigsten Fällen wirklich ein Schmerz des Knochens (außer bei Brüchen oder Haarrissen im Knochen). Was sich anfühlt wie ein Knochenschmerz sind oftmals die sehnigen Ansätze der Muskeln an den Knochen. Löst man diese, verschwindet auch der vermeintliche „Knochenschmerz“. Es gibt – vor allem in der Osteopathie – die Annahme, dass auch die Knochenhaut schmerzen kann. Dies kann ich nicht abschließend beurteilen oder ausschließen. In meiner Praxis waren einige Beschwerden, die auf angebliche Knochenhautentzündung zurückgeführt wurden, am Ende nur verspannte Muskelsehnen.

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Der Schmerz wandert … Ein anderer Schmerz wird stärker …

Dies ist ein häufig auftauchendes Phänomen und an sich noch kein Grund zur Besorgnis. Es ist so, dass eine schmerzende Muskelhärte (Myogelose) selten allein kommt und meistens in eine lange Kette von Verspannungen eingebunden ist. Das kann bedeuten, dass wenn ich einen Punkt der Kette löse, sich ein anderer Punkt in der Kette plötzlich stärker in den Vordergrund schiebt. Da ich diesen vorher gar nicht bemerkt habe, kommt es mir so vor, als wäre der Schmerz gewandert.


pexels-pixabay-122430Ich benutze in meiner Praxis gerne das Bild von den Fröschen auf den Seerosen: alle zusammen machen ein (für dieses Beispiel) unangenehm lautes Konzert, und man schießt mit der Zwille (natürlich nur mit harmlosen, veganen Erbsen!) den lautesten Frosch von der Seerose. Danach ist das Konzert ein wenig leiser, aber es gibt immer noch einen Frosch, der am lautesten quakt. So kann man eine ganze Zeit damit verbringen, stets den lautesten Frosch zu jagen und es kommt einem so vor, als würde der gleiche laute Frosch einfach nur die Seerose wechseln. In der Praxis ist es mit den Muskeln und Schmerzpunkten nicht selten auch so.

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Ich habe starken Muskelkater bekommen nach der Behandlung, beinahe einen Muskelkrampf. Was habe ich falsch gemacht?

Dieses Phänomen kann manchmal vorkommen und ist meistens ein Zeichen dafür, dass man entweder einen so groben Pin benutzt hat oder einen zu starken Schmerz während der Behandlung ausgelöst hat. Selten ist es auch Folge davon, dass man das Zeitlimit deutlich überschritten hat, obwohl der Muskel einfach nicht loslassen wollte. Die Lösung für dieses Problem liegt darin,


1) 2-3 Tage zu warten, bis der Schmerz/die Verkrampfung nachlässt.


2) dann an der gleichen Stelle nochmals zu behandeln, aber das Schmerzniveau nicht über „sieben“ von zehn (sicherheitshalber vielleicht besser sogar nicht über „sechs“) gehen zu lassen (siehe auch die FAQ-Frage Wie fest kann/sollte ich drücken?)


3) gegebenenfalls einen etwas dünneren Pin für die Behandlung zu benutzen.

Falls das Problem erneut auftaucht, kann man das Ganze wiederholen und nochmals das Schmerzniveau reduzieren und die Pingröße ändern oder man sollte sich parallel dazu schon mal die FAQ-Fragen durchlesen: Sind es überhaupt Muskelverspannungen, die mir weh tun? , Der Schmerz geht nicht weg… oder weitere der o. g. FAQs, in denen man neue Inspirationen bekommt. Letztlich ist bei großer Unsicherheit generell der Gang zu einem erfahrenen Körper-, Pohl- oder Physiotherapeuten zu empfehlen.

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Nach der Behandlung ist der Schmerz schlimmer geworden – was habe ich falsch gemacht?
Kann man auch direkt mit dem Pin/Stäbchen nach einer schmerzenden Stelle suchen anstatt zuerst mit dem Finger?

Fingerdruck BallonJa, natürlich, das geht auch. Wir empfehlen immer, zunächst die Finger zum Suchen zu benutzen, aus dem einzigen Grund, dass die Finger etwas sensibler sind und eine Rückmeldung geben, ob etwas Hartes zu spüren ist. Das kann man mit den Pins natürlich auch machen, nur vielleicht nicht ganz so gut bzw. sensibel. Versuchen Sie „durch den Pin“ zu spüren!

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Der Pin steckt fest…

Holz arbeitet. Bei höherer Luftfeuchtigkeit expandiert es, bei trockener Luft schrumpft es etwas. Daher kann es passieren, dass der Pin, der eigentlich auf das Loch hin genormt ist, dennoch manchmal zu fest oder zu locker sitzen kann. Während Letzteres nicht so schlimm ist, kann Ersteres frustrieren, da man den Pin dann nicht mehr so leicht wechseln kann. Deshalb haben wir – mit Ausnahme des Self – an allen Geräten Durchstecklöcher hinter die Aufnahmelöcher gesetzt. Sollte mal ein Pin feststecken, kann man einen geeigneten dünnen Gegenstand dort hindurch schieben und der Pin fällt auf der anderen Seite heraus. Wir haben dafür übrigens sogar einen eigenen, optimal geformten und mit einer geschickten Aufhängung versehenen Holzstift im Sortiment.

Beim Self muss man in diesem Falle etwas werkeln: Man nimmt am Besten eine Zange, um den Pin vorsichtig aus dem Loch mit wackelnden Bewegungen heraus zu lösen. Um das Holz nicht zu beschädigen, empfiehlt es sich, dabei ein Tuch (z.B. ein Küchentuch o.ä.) um den Pin zu machen. Alternativ dazu kann man das Gerät auch auf die Heizung legen, der Pin sollte sich durch die warm-trockene Luft in kurzer Zeit etwas zusammenziehen und dadurch leichter lösen lassen.

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Der Flat

An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich den Flat benutzen?

Der Flat ist in erster Linie zum Einsatz an der Fußsohle konzipiert worden. Wenn man den Flat so hinlegt, dass der Pin eher vorne ist, kann man die Fußmuskulatur direkt hinter den Ballen bearbeiten. Legt man den Flat andersherum, kommt man eher an die Muskulatur in Richtung Ferse heran.

Pfiffige Anwender haben den Flat auch für die Selbstbehandlung der Waden entdeckt und legen ihn beispielsweise auf einen Beistelltisch und ihre Unterschenkel darauf, während sie fernsehen.

Auf diese Weise kann man seine Waden passiv weich machen lassen.
Wie immer sind aber der Anwendung – Kreativität keine Grenzen gesetzt. Manche legen sich auf den Flat, um Rücken,muskeln oder Gesäßmuskel zu bearbeiten oder drücken sich mit dem Rücken gegen den Flat an die Wand und so weiter. Probieren Sie es einfach aus und schauen Sie, ob sie damit glücklich sind. Falls nicht, gibt es genügend andere Holzhelfer aus unserer Serie, die optimal an anderen Körperstellen heran kommen können.

Beachten Sie bitte auch unsere Videos zur Anwendung des Flat.

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Was ist der Vorteil des Flat gegenüber anderen Produkten auf dem Markt?

Anwendung des FlatZunächst einmal vereint der Flat natürlich sämtliche Vorteile der gesamten Holzhelferserie wie zum Beispiel den modularen Aufbau, das schöne und für das Nervensystem angenehme Material Holz, die Ergonomie und Funktionalität, Nachhaltigkeit und so weiter (siehe hierzu auch unsere Seite Was ist das Besondere an den Holzhelfern?)

Die Behandlung der Fußsohle ist ansonsten ohnehin etwas knifflig. Wenn man versucht, dort Triggerpunkte zu finden, musste man bisher auf Geräte zurückgreifen, die in der Regel zu hoch sind, so dass der Fuß halb in der Luft schwebt. Oder man hat Stangen, (Faszien-)Rollen oder Bälle, die zu grob oder vom Durchmesser her ebenfalls zu dick sind.

Der funktionale Vorteil vom Flat ist, dass man den Fuß ganz absetzen kann, nachdem man den Pin ausgewählt hat, der genau die richtige Höhe hat, um ausreichend tief in die Fußmuskulatur einzudringen. Hierzu eignen sich die im 5 mm-Abstand abgestuften kurzen Pins zwischen 30 und 45 mm, je nach Fußwölbung und Ort des Geschehens: Die Muskulatur in der Mitte des Fußes ist in der Regel etwas höher und damit weiter weg von der Erde als die Muskulatur direkt hinter den Ballen oder direkt vor der Ferse, deshalb braucht man unterschiedliche Längen. Dies wird durch die Kombination aus Trägergerät (Flat) und Pins gewährleistet.

Die Pins bieten zudem die Möglichkeit, unterschiedliche dicke Spitzen auszuwählen. Dies ist ein weiterer, sehr großer Vorteil gegenüber anderen Geräten, da man auf diese Weise einerseits nicht zu spitz arbeiten muss – und den Schmerz womöglich kaum aushalten kann – andererseits aber, wenn die Muskulatur einmal weich geworden ist, durchaus noch gründlicher und genauer arbeiten kann, in dem man die Spitzendicke langsam reduziert („von dick nach dünn“, siehe auch die allgemeine FAQ Welchen Pin sollte ich benutzen?). Auf diese Weise kann man das Problem mit etwas Geduld möglicherweise wirklich „mit der Wurzel ausreißen“.

Beachten Sie bitte auch unsere Videos zum Flat.

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Wie halte/positioniere ich den Flat während der Anwendung?

(Siehe hierzu auch die obige FAQ An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich den Flat benutzen? )

Grundsätzlich hat der Flat eine ausreichend breite Auflagefläche, mit der er auf dem Boden liegt. Auf dem darin steckenden Pin (siehe auch die allgemeine FAQ Welchen Pin sollte ich benutzen?) kann ich dann die entsprechende Körperstelle (Fuß, Wade oder Ähnliches) ablegen und den Druck langsam – falls nötig – erhöhen.

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Der Handle

An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich den Handle benutzen?

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Handle ist aufgrund seiner Konstruktion vor allem an den Stellen einsetzbar, an die man gut selbst heran kommt, d.h. insbesondere die Bauchmuskeln und die Oberschenkelmuskeln. Für die Behandlung der Waden braucht man schon ein wenig Gelenkigkeit, für die Behandlung der Brust ist er wahrscheinlich schon wieder ein wenig unhandlich. Grundsätzlich sind aber – wie bei allen Geräten – der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Der andere sehr gute Einsatzbereich für den Handle ist die Anwendung an einer anderen Person (beispielsweise den Partner). Hier hat man natürlich viel mehr Körperstellen, wo man Muskelhärten aufsuchen kann. Aus diesem Grund empfehlen wir den Handle neben der Selbstanwendung auch für Therapeuten.

Sehen Sie hierzu auch die Videos aus der Rubrik Handle.

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Was ist der Vorteil des Handle gegenüber anderen Produkten auf dem Markt?

Die ergonomische Form, die Griffigkeit, die Haptik und die optimale Kraftübertragung sind in dieser Weise bisher auf dem Markt nicht anzutreffen gewesen. Dazu kommt noch die Möglichkeit, die Dicke der Spitzen (Pins) selbst zu wählen, wodurch man an unterschiedliche Muskelverspannungen (je nach Faserdicke) viel besser heran kommt, als die eindimensionalen, nicht austauschbaren Geräte, die auf dem Markt ansonsten existieren. Noch dazu sind die Holzhelfer einfach nur schön und lassen sich gut in die Wohnung legen oder hängen, sie werten diese sogar auf. Beachten Sie hierzu auch unsere Seite Was ist das Besondere an den Holzhelfern?

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Wie halte ich den Handle während der Anwendung?

Handle Therapeut Trapezius sitzendMan kann den Handle einhändig oder zweihändig benutzen. Bei der zweihändigen Nutzung ist die Kraftübertragung optimal, was von Vorteil ist, wenn man in sehr dicke Schichten von Muskulatur tief eindringen muss (beispielsweise bei der Selbstanwendung des Ilipsoas oder bei der Partner- bzw. therapeutischen Anwendung einer im großen Gesäßmuskel tief liegenden Muskelverspannung). Hier kommen unsere Finger schnell an ihre Grenzen, während der Handle eine enorme Kraftübertragung zulässt. Wenn man es vorsichtig macht, d.h. vor allem den Druck langsam erhöht, dann kann man mit diesem Gerät sehr fein und liebevoll arbeiten. Auch wenn es in der Anwendung aussehen mag wie die Arbeit mit einem Presslufthammer 🙂

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Handle oder Handle Slim?

Die beiden Produkte unterscheiden sich ausschließlich in der Griff-Dicke. Das haben wir nach ausführlichem Testen bewusst so entschieden, weil es viele Tester mit kleineren Händen (meist Frauen) gab, bei denen der dickere Handle subjektiv nicht gut in der Hand lag. Menschen mit großen Händen (eher Männer) erschien der Handle Slim hingegen oft zu schmal, weshalb sie die Variante mit dem dickeren Griff bevorzugten. Man glaubt gar nicht, was so ein paar Millimeter ausmachen!

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Im Sitzen oder im Stehen?
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Worauf muss ich bei der Anwendung am Partner achten?

Grundsätzlich gelten ein paar Regeln:
1.) Nicht zu doll
2.) Lang genug
3.) Von dick nach dünn.
4.) Von leicht nach hart
5.) Kommunizieren Sie mit Ihrem Partner

Nicht zu doll meint, der Schmerz muss für die behandelte Person gut aushaltbar sein. Bei der Anwendung am Partner kann man dies am ehesten gewährleisten, indem man ihn häufig fragt, wie sich der Schmerz anfühlt. Man kann eine Schmerzskala von 1-10 vereinbaren und eine Regel implementieren, dass der Schmerz nicht höher als sieben empfunden werden darf. Der „Gedrückte“ muss natürlich ab und zu Rückmeldung geben, bei welcher Zahl er den Schmerz gerade empfindet.

Lang genug meint, man muss etwas Geduld aufbringen, bis der Schmerz deutlich besser wird. Wenn man (siehe vorheriger Absatz) beispielsweise bei einer sieben auf der Schmerzskala angefangen hat, sollte man erst aufhören, wenn der Schmerz bei einer fünf, besser noch bei einer vier oder einer drei ist.

Von dick nach dünn bedeutet, dass man lieber zuerst mit einer dicken Spitze (Pin) arbeiten und wenn man damit keinen Schmerz findet, man zum nächstdünneren Pin wechseln kann. Vielleicht kommt der Schmerz erst beim dünneren Pin. Fängt man aber gleich mit dem dünnen Pin an, kann der Schmerz als zu aggressiv wahrgenommen werden, was nicht zielführend ist.

Von leicht nach hart bedeutet, dass man den Druck sehr langsam erhöhen sollte. Man fängt also leicht an zu drücken und wartet auf die Rückmeldung des Partners. Wenn kein Schmerz rückgemeldet wird, kann man den Druck leicht erhöhen, entweder so lange, bis der Schmerzpunkt erreicht ist oder man das Gefühl hat, das es nun fest genug ist (und an dieser Stelle vielleicht einfach kein Schmerzpunkt bzw. eine Verspannung vorhanden ist). Auf keinen Fall sollte man irgendwo mit voller Kraft drücken, denn dann tut es wahrscheinlich jedem Menschen weh. Und das wäre dann kein Hinweis auf einen echten Schmerzpunkt, der nämlich bereits dann auftaucht, wenn der Druck relativ gering ist.

Kommunizieren Sie mit Ihrem Partner ist die wahrscheinlich wichtigste Regel. Häufiges Nachfragen von Seiten des „Drückenden“ und häufige Rückmeldung von Seiten des „Gedrückten“ ist absolut zielführend und hilfreich. Wenn der Partner rückmeldet, dass es zu stark wehtut, sollte der Anwender den Druck leicht reduzieren, bis es wieder aushaltbar ist usw.
Es gibt viele Faktoren, über die man sich zunächst austauschen muss. Wie schnell darf ich drücken, wohin, wie stark, wie lange, welche Pinstärke sollte ich benutzen usw. Auf diese Weise kann die Anwendung am Partner auch zur Kommunikation und zur gefühlten Intimität beitragen. Man könnte auch sagen, der Anwender sollte seinen Sender auf Empfang stellen, der behandelte Partner sollte seinen inneren Lautsprecher anmachen! Dann wird das schon.

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Gibt es Tipps für Therapeuten?

Siehe FAQ Fragen für Therapeuten

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Der Self

An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich den Self benutzen?

Frau mit Nacken und Akupunkturnadeln pexels-rdne-stock-project-8312859Der Self wurde in erster Linie dazu konzipiert, die verspannten Nackenmuskeln zwischen Hals und Schulter (Trapez- oder Trapeziusmuskeln) selbst zu lösen. Dafür ist er besonders gut geeignet. Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass man aber auch in anderen, schwer zu erreichen in Körperstellen mit dem Self ganz gut arbeiten kann, wie zum Beispiel die Muskeln an der Seite des Körpers, die sich über die Taille bis hinten zum Rücken erstrecken (Schräge Bauchmuskeln). Mit ein wenig Tüftelei kann man aber auch andere Körperstellen mit dem Self erreichen, wie beispielsweise die haben Strings (Rückseite der Oberschenkel), das Kreuzbein, die Pomuskeln oder ähnliche. Der Kreativität sind hier bei keine Grenzen gesetzt!

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Was ist der Vorteil des Self gegenüber anderen Produkten auf dem Markt?

Neben den Vorteilen, die sämtliche Holzhelfer mitbringen (Material Holz, Nachhaltigkeit, modulares System etc.), hat der Self von der Funktionalität her zwei wesentliche Vorteile:

Erstens kann man die Länge und Dicke des Pins auswählen. Dies ist besonders wichtig, wenn man mit den groben Werkzeugen, die zur Zeit auf dem Markt erhältlich sind, nicht mehr weiterkommt. Bei den Holzhelfern gibt es die Möglichkeit, deutlich dünnere Spitzen aufzusetzen, wodurch man an hartnäckige Muskelverspannungen kommt, an die die herkömmlichen Geräte nicht herankommen.

Zweitens ist der Self so ergonomisch konzipiert, dass man möglichst wenig eigene Anspannung bei der Selbstbehandlung aufbringen muss. Dies ist bei anderen Geräten stets ein Problem: Man hat eine Stelle erreicht und vielleicht sogar entspannt, dabei hat man sich aber währenddessen verkrampft und sich an einer anderen Stelle neu verspannt. Dies passiert mit dem Self (ebenso wie mit den anderen Holzhelfern an anderen Körperstellen) eher nicht mehr. Dass man zusätzlich auch noch die Länge des Pins sowie die Dicke des Handle-Griffs auswählen kann, führt zu noch mehr Ergonomie und Einfachheit in der Anwendung.

 

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Wie stelle ich das Seil auf meine Körpergröße ein?

Nachdem man den Klettverschluss oben auf dem Self geöffnet hat, fällt das Seil herunter. Man testet dann, ob dieses Seil die richtige Länge hat, in dem man die eine Hand in die Schlaufe steckt, während die andere Hand den Handle-Griff hält. Am besten steckt man bereits einen Pin an die gewünschte Stelle, damit der Test möglichst realistisch ausfällt (die Stelle des Pins kann man natürlich später noch ändern).


Wenn man nun an der Schlaufe zieht, sollte man genügend Druckkraft verspüren, um den Pin in den Muskel hinein ziehen zu können. Am Beispiel der Nackenmuskulatur: zieht man das Seil mit der Schlaufe in Richtung Boden, sollte man genügend Druckkraft haben, um den Pin damit bequem in den (Trapezius-) Nackenmuskel drücken zu können.
Falls das Seil zu lang sein sollte, kann man natürlich schlecht Kraft in Richtung Boden aufbringen. Ist das Seil zu kurz, fühlt sich die Anwendung eher verkrampft an, und der Ellbogen ist zu weit gebeugt. In diesen Fällen öffnet man oben auf dem Self den Knoten etwas, zieht das Seil heraus, und anschließend zieht man entweder an dem einen oder anderen Ende des Seils, je nachdem, ob man das Schlaufenseil verlängern oder verkürzen möchte. Das ist recht intuitiv, einfach ausprobieren. Gerne können Sie sich dazu auch unser Video zum Self anschauen.

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Wie halte ich den Self während der Anwendung?

Einerseits sollte der PIN möglichst orthogonal (also im rechten Winkel) auf den Muskel drücken, wobei es nicht schlimm ist, wenn dies nicht perfekt gelingt. Andererseits sollte man genug Zug-/Druckkraft mit der Hand in der Schlaufe empfinden, um den Pin auch wirklich in den Muskel hinein drücken zu können. Siehe die Erläuterung in unserem Video.

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Warum hat der Self so viele Löcher?

Probieren Sie es aus: Wenn Sie die Lochposition des Pins verändern, können Sie mal mehr, mal weniger gut einen angenehmen Hebel bewirken, um den Pin im rechten Winkel (orthogonal) zum Muskel hineindrücken zu können. Je nach eigener Armlänge, Position der Muskelfaser und eigener Vorliebe können Sie mit der Positionierung Ihres Pins spielen, um auch hier die größtmögliche Ergonomie und damit Bequemlichkeit bei der Nutzung des Self erreichen zu können.

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Self oder Self Slim?

Die beiden Produkte unterscheiden sich ausschließlich in der Griff-Dicke. Das haben wir nach ausführlichem Testen bewusst so entschieden, weil es viele Tester mit kleineren Händen (meist Frauen) gab, bei denen der dickere Self subjektiv nicht gut in der Hand lag. Menschen mit großen Händen (eher Männer) erschien der Self Slim hingegen oft zu schmal, weshalb sie die Variante mit dem dickeren Griff bevorzugten. Man glaubt gar nicht, was so ein paar Millimeter ausmachen!

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Wie suche ich die richtige Stelle?
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Im Sitzen oder im Stehen?

Das ist natürlich einerseits Geschmackssache, andererseits muss man ausprobieren, in welcher Position man besser an die Muskeln heran kommt (beispielsweise könnten Bürostühle mit Armlehnen und Kopfstützen Hindernisse darstellen, die die Nutzung des Self unbequem machen könnten). Im Stehen braucht man insgesamt mehr Grundspannung, so dass dies auf Dauer auch unbequem werden kann, so dass dann das Sitzen möglicherweise bevorzugt wird. Für die Lösung der Muskulatur spielt es eher keine Rolle, Hauptsache die Ergonomie (das mühelose Herankommen an die Stellen) ist gewährleistet.

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Der Pin beim Self steckt fest…

Holz arbeitet. Bei höherer Luftfeuchtigkeit expandiert es, bei trockener Luft schrumpft es etwas. Daher kann es passieren, dass der Pin, der eigentlich auf das Loch hin genormt ist, dennoch manchmal zu fest sitzen kann.

Beim Self muss man in diesem Falle etwas werkeln: Man nimmt am Besten eine Zange, um den Pin vorsichtig aus dem Loch mit wackelnden Bewegungen heraus zu lösen. Um das Holz nicht zu beschädigen, empfiehlt es sich, dabei ein Tuch (z.B. ein Küchentuch o.ä.) um den Pin zu machen. Alternativ dazu kann man das Gerät auch auf die Heizung legen, der Pin sollte sich durch die warm-trockene Luft in kurzer Zeit etwas zusammenziehen und dadurch leichter lösen lassen.

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Der ToGo

An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich den ToGo benutzen?

Der ToGo ist ein Allrounder, sozusagen unsere eierlegende Wollmilchsau. Man kann ihn auf den Boden legen und sich oder Körperteile drauflegen (beispielsweise den Rücken, die Schultern, das Gesäß, die Oberschenkel, die Waden o. ä.), man kann ihn analog zur Base an die Wand und seinen Körper dagegen drücken (Rücken, Schultern, Brust, Gesäß, Oberschenkel o. ä.) oder man kann aufgrund seiner angenehm in der Hand liegenden ergonomischen Form sich damit auch selbst und sogar andere (beispielsweise den Partner) behandeln, analog zur Benutzung der Sphere oder des Handles (v. a. Bauch, Oberschenkel).
Schauen Sie sich deshalb gerne die Instruktionsvideos nicht nur zum ToGo, sondern auch zum Handle, zur Sphere oder zur Base an und holen sich dort Inspiration.

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Was ist der Vorteil des ToGo gegenüber anderen Produkten auf dem Markt?

Der Vorteil des ToGo ist seine universelle Einsetzbarkeit, die mit den allgemeinen Merkmalen und Vorteilen der ganzen Holzhelfer Serie (modulares System, Material Holz, auswechselbare Pins, Ergonomie usw., siehe Was ist das Besondere?) kombiniert ist.


Er kann die einzelnen Körperstellen sehr gut behandeln, wenn auch nicht so gut wie die Experten (beispielsweise kann die Base den Rücken besser behandeln, der Handle die Oberschenkel und der Self den Nacken). Man könnte sagen, er kann alles ganz prima, wenn auch nicht perfekt (wie die anderen).


Der ToGo ist ungefähr so groß wie ein Handy und sehr leicht, so dass ich ihn und zwei bis drei Pins problemlos in der Hosen- oder Handtasche mit mir herum tragen kann. Viele Patienten berichten, dass sie ihn mit auf Wanderungen nehmen, da er aufgrund seines geringen Gewichts und der kleinen Größe nicht stört und sie ihn somit überall, wo sie ihn brauchen, direkt zum Einsatz bringen können. Eine Frau berichtete beispielsweise, dass sie bei Wanderungen nach kurzer Zeit oft Schmerzen im Gesäß bekommt. Sie nimmt dann den ToGo heraus und setzt sich damit auf eine Bank und behandelt sich selbst. Danach kann sie wieder eine gute Strecke laufen. Ich selbst nehme ihn ebenfalls regelmäßig mit auf Reisen, vor allem, wenn ich nur mit Handgepäck reise. Auf diese Weise habe ich das Gefühl, fast alle Holzhelfer bei mir zu haben.

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Wie halte/positioniere ich den ToGo während der Anwendung?

Am einfachsten ist es, den Pin in das mittlere Loch zu platzieren und mit der Hand um den ToGo herumzugreifen. So kann man angenehm Druck ausüben. Wenn es Ihnen angenehmer erscheint oder sich der Hebel besser anfühlt, können Sie natürlich auch eins der beiden außen liegenden Löcher auf der Rückseite ausprobieren. Manch pfiffiger Anwender steckt sogar zwei Pins in diese beiden äußeren Löcher und behandelt auf diese Weise zwei Stellen gleichzeitig. Dazu raten wir in der Praxis eigentlich nicht (wir empfehlen immer nur einen Pin, damit das Nervensystem sich auf die Lösung einer Stelle einrichten kann und nicht überfordert wird), wenn man das aber unbedingt will, kann man es natürlich ruhig machen. Schaden tut es sicher nicht.

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Worauf muss ich bei der Anwendung am Partner achten?

Grundsätzlich gelten ein paar Regeln:
1.) Nicht zu doll
2.) Lang genug
3.) Von dick nach dünn.
4.) Von leicht nach hart
5.) Kommunizieren Sie mit Ihrem Partner

Nicht zu doll meint, der Schmerz muss für die behandelte Person gut aushaltbar sein. Bei der Anwendung am Partner kann man dies am ehesten gewährleisten, indem man ihn häufig fragt, wie sich der Schmerz anfühlt. Man kann eine Schmerzskala von 1-10 vereinbaren und eine Regel implementieren, dass der Schmerz nicht höher als sieben empfunden werden darf. Der „Gedrückte“ muss natürlich ab und zu Rückmeldung geben, bei welcher Zahl er den Schmerz gerade empfindet.

Lang genug meint, man muss etwas Geduld aufbringen, bis der Schmerz deutlich besser wird. Wenn man (siehe vorheriger Absatz) beispielsweise bei einer sieben auf der Schmerzskala angefangen hat, sollte man erst aufhören, wenn der Schmerz bei einer fünf, besser noch bei einer vier oder einer drei ist.

Von dick nach dünn bedeutet, dass man lieber zuerst mit einer dicken Spitze (Pin) arbeiten und wenn man damit keinen Schmerz findet, man zum nächstdünneren Pin wechseln kann. Vielleicht kommt der Schmerz erst beim dünneren Pin. Fängt man aber gleich mit dem dünnen Pin an, kann der Schmerz als zu aggressiv wahrgenommen werden, was nicht zielführend ist.

Von leicht nach hart bedeutet, dass man den Druck sehr langsam erhöhen sollte. Man fängt also leicht an zu drücken und wartet auf die Rückmeldung des Partners. Wenn kein Schmerz rückgemeldet wird, kann man den Druck leicht erhöhen, entweder so lange, bis der Schmerzpunkt erreicht ist oder man das Gefühl hat, das es nun fest genug ist (und an dieser Stelle vielleicht einfach kein Schmerzpunkt bzw. eine Verspannung vorhanden ist). Auf keinen Fall sollte man irgendwo mit voller Kraft drücken, denn dann tut es wahrscheinlich jedem Menschen weh. Und das wäre dann kein Hinweis auf einen echten Schmerzpunkt, der nämlich bereits dann auftaucht, wenn der Druck relativ gering ist.

Kommunizieren Sie mit Ihrem Partner ist die wahrscheinlich wichtigste Regel. Häufiges Nachfragen von Seiten des „Drückenden“ und häufige Rückmeldung von Seiten des „Gedrückten“ ist absolut zielführend und hilfreich. Wenn der Partner rückmeldet, dass es zu stark wehtut, sollte der Anwender den Druck leicht reduzieren, bis es wieder aushaltbar ist usw.
Es gibt viele Faktoren, über die man sich zunächst austauschen muss. Wie schnell darf ich drücken, wohin, wie stark, wie lange, welche Pinstärke sollte ich benutzen usw. Auf diese Weise kann die Anwendung am Partner auch zur Kommunikation und zur gefühlten Intimität beitragen. Man könnte auch sagen, der Anwender sollte seinen Sender auf Empfang stellen, der behandelte Partner sollte seinen inneren Lautsprecher anmachen! Dann wird das schon.

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Die Base

An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich die Base benutzen?

Anwendung der Base am RückenDie Base ist sehr gut am gesamten Rücken einsetzbar, vom Nacken bis hinunter zum Po. Auf der gesamten Länge findet man die sogenannten Rückenstrecker(-muskeln). Auf Höhe der Schulterblätter finden sich ferner die Trapeziusmuskeln, die Rhomboidei und mit etwas Geschick auch der Serratus Posterior Superior. Weiter unten finden wir dann mit etwas Know How (fragen Sie ein Anatomiebuch oder noch besser einen Therapeuten Ihres Vertrauens!) auch die schrägen Bauchmuskeln, die sich bis in den Rücken hinein wickeln, die Serratus Posterior Inferior Muskeln (Beide Serratus-Muskeln sind bspw. an der Atmung bzw. Atemproblemen beteiligt) sowie den Gluteus Maximus (großer Gesäßmuskel). 

Stellt man sich seitlich vor die Base, kann man auch die Schultermuskeln (Deltoideus), die Muskeln unter den Achseln (Serratus Anterior) sowie die am Becken ansetzenden Beinmuskeln (Außenrotatoren, Gluteus Medius, Gluteus Minimus) bearbeiten.

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Was ist der Vorteil der Base gegenüber anderen Produkten auf dem Markt?

Base Buche liegendDie Base hat mehrere erstaunliche Vorteile, die gleichzeitig auch Alleinstellungsmerkmale dieses Produkt sind.


1) Dadurch, dass die Base fast installiert ist, kann ich mich dagegen lehnen/stellen/setzen, ohne dass ich das Gerät mit eigener Anspannung (die mich auch wieder verstanden könnte), wie das bei den meisten Geräten der Fall ist) bedienen muss. Ich kann mich maximal passiv dem Gerät hingeben, fast wie bei einem Therapeuten.


2) Die Base hat die Möglichkeit, unterschiedlich lange und unterschiedlich dicke Pins einzusetzen. Dies hat den Vorteil, dass man nicht nur leichter an die einzelnen Körperstellen herankommt, sondern sich auch noch auf die Größe/Dicke der Muskelverspannung individuell einstellen kann. Dies ist für eine gründliche Bearbeitung von enormer Wichtigkeit und kann von keinem anderen Gerät auf dem Markt bedient werden. 

3) Die Base ist von der Länge her derart gestaltet, dass ich im Stehen an meinen Nackenmuskeln komme und im Sitzen sogar noch an mein Becken/Pomuskeln. Maximale Einsatzbreite!


4) Die Base ist aus nachhaltigem deutschen Holz gefertigt und unterstützt eine kleine deutsche Schreinerei.


5) Nicht unerheblich in diesem Zusammenhang ist, dass Holz als Material von unserer Haut am besten angenommen wird, gleich nach anderer Haut (beispielsweise den Finger eines vertrauenswürdigen Therapeuten), jedenfalls deutlich besser als Kunststoff, Metall oder Stein.


6) Sie ist ein schönes und gut integrierbares Möbelstück, das gut sortiert aussieht und in die meisten Räume passt.

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Wohin sollte ich die Base hängen?

Am besten an eine Wand, vor die man sich stellen, aber auch setzen kann. Es ist ratsam, die Base nicht zu „verstecken“, sondern gut sichtbar aufzuhängen, damit man an ihre Nutzung erinnert wird. Manche hängen sich die Base auch an einen Balken oder einen Türrahmen. Dies hat den Vorteil, dass man sich um den Balken/Rahmen herumbewegen kann, beispielsweise, wenn man während des Drückens seine Schultern bewegen möchte o. ä.

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Auf welche Höhe muss ich die Base aufhängen?

Installation-BaseDer oberste Punkt der Base sollte für den aufrecht stehenden Anwender ungefähr auf Augenhöhe sein bzw. auf Höhe der Schädelbasis (da, wo der weiche Hals in den harten Schädel übergeht). Dann sollte die Base sowohl im Stehen als auch im Sitzen alle erreichbaren Punkte vom Nacken bis zum Po abdecken können. Falls es mehrere Anwender gibt, die sehr unterschiedlich groß sind, muss man entweder einen Kompromiss finden oder – was auf Dauer glücklicher machen dürfte – eine weitere Base auf die richtige Höhe des zweiten Anwenders installieren.

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Wofür ist der Filzrücken?

Der Filzrücken sorgt für einen leichten Höhenausgleich auf unebenen Untergründen, schützt die Wand und verhindert eine Geräuschentwicklung durch mechanischen Druck bei der Anwendung der Base.

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Warum nur eine Lochreihe und nicht zwei nebeneinander?

In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich das Nervensystem viel besser auf einen einzigen Schmerzreiz einstellen und die entsprechende Verspannung dort lösen kann, als wenn es mehrere Reize bekommt. Im letzteren Falle kann das Nervensystem oftmals keinen von den verschiedenen Punkten lösen, so dass man am Ende viel weniger effektiv arbeitet. Es ist in diesem Falle eben nicht so, dass mehr Punkte auch mehr bringen beziehungsweise die Bearbeitung dann schneller geht. Ganz im Gegenteil!

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Wie suche ich die richtige Stelle?
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Im Sitzen oder im Stehen?

Es ist relativ egal, ob man sich vor der Base sitzend oder vor der Base stehend selbst behandelt. Da kann man ganz intuitiv vorgehen. Das Sitzen hat den Vorteil, dass man nicht so viele Muskeln anspannen muss, die man für das Stehen braucht. Dafür ist man im Stehen manchmal etwas beweglicher. Einfach ausprobieren! Falsch ist keines von beiden!

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Die Sphere

An welchen Körperstellen bzw. zu welchem Zweck kann ich die Sphere benutzen?

OLYMPUS DIGITAL CAMERADie Sphere ist vor allem an den Stellen einsetzbar, an die man einhändig gut selbst heran kommt und wo man noch genügend Hebel für die Kraftübertragung hat, d.h. insbesondere die Bauchmuskeln und die Oberschenkelmuskeln, die seitlichen Hüft- und Gesäßmuskeln, die Unterarme und Hände, vielleicht noch Brust und Hals (Letzteres ausschließlich nach Anleitung durch einen professionellen Körpertherapeuten!). Grundsätzlich sind aber – wie bei allen Geräten – der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Der andere sehr gute Einsatzbereich für die Sphere ist die Anwendung an einer anderen Person (beispielsweise am Partner). Hier hat man natürlich viel mehr Körperstellen, wo man Muskelverspannungen suchen kann. Aus diesem Grund empfehlen wir die Sphere neben der Selbstanwendung auch für Therapeuten.

Beachten Sie hierzu auch die Videos aus der Rubrik Sphere.

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Was ist der Vorteil der Sphere gegenüber anderen Produkten auf dem Markt?

Die ergonomische Form, die Griffigkeit, die Haptik, das für das Nervensystem angenehme und nachhaltige Material Holz und die optimale einhändige Kraftübertragung sind in dieser Weise bisher auf dem Markt nicht anzutreffen gewesen. Dazu kommt noch die Möglichkeit, die Dicke der Spitzen (Pins) selbst zu wählen, wodurch man an unterschiedliche Muskelverspannungen (je nach Faserdicke) viel besser heran kommt, als die eindimensionalen, nicht austauschbaren Geräte, die auf dem Markt ansonsten existieren. Noch dazu sind die Holzhelfer einfach nur schön und lassen sich gut in die Wohnung legen oder hängen, sie werten diese sogar auf. Beachten Sie hierzu auch unsere Seite Was ist das Besondere an den Holzhelfern?

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Wie halte ich die Sphere während der Anwendung?

Am besten versucht man, die Sphere so zu halten, dass der Pin in der Verlängerung des eigenen Unterarms auf den Muskel drückt. Die größte Kraftübertragung erreicht man zusätzlich, wenn man mit der gesamten Handfläche „satt“ auf die kugelförmige Sphere drückt, während man sich selbst (oder einen Partner) behandelt. Grundsätzlich gibt es hier jedoch kein richtig oder falsch, einfach ausprobieren! Die Anwendung ist so intuitiv, dass es schnell klar wird, wie man die Sphere am Besten in der Hand hält.

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Worauf muss ich bei der Anwendung am Partner achten?

Grundsätzlich gelten ein paar Regeln:
1.) Nicht zu doll
2.) Lang genug
3.) Von dick nach dünn.
4.) Von leicht nach hart
5.) Kommunizieren Sie mit Ihrem Partner

Nicht zu doll meint, der Schmerz muss für die behandelte Person gut aushaltbar sein. Bei der Anwendung am Partner kann man dies am ehesten gewährleisten, indem man ihn häufig fragt, wie sich der Schmerz anfühlt. Man kann eine Schmerzskala von 1-10 vereinbaren und eine Regel implementieren, dass der Schmerz nicht höher als sieben empfunden werden darf. Der „Gedrückte“ muss natürlich ab und zu Rückmeldung geben, bei welcher Zahl er den Schmerz gerade empfindet.

Lang genug meint, man muss etwas Geduld aufbringen, bis der Schmerz deutlich besser wird. Wenn man (siehe vorheriger Absatz) beispielsweise bei einer sieben auf der Schmerzskala angefangen hat, sollte man erst aufhören, wenn der Schmerz bei einer fünf, besser noch bei einer vier oder einer drei ist.

Von dick nach dünn bedeutet, dass man lieber zuerst mit einer dicken Spitze (Pin) arbeiten und wenn man damit keinen Schmerz findet, man zum nächstdünneren Pin wechseln kann. Vielleicht kommt der Schmerz erst beim dünneren Pin. Fängt man aber gleich mit dem dünnen Pin an, kann der Schmerz als zu aggressiv wahrgenommen werden, was nicht zielführend ist.

Von leicht nach hart bedeutet, dass man den Druck sehr langsam erhöhen sollte. Man fängt also leicht an zu drücken und wartet auf die Rückmeldung des Partners. Wenn kein Schmerz rückgemeldet wird, kann man den Druck leicht erhöhen, entweder so lange, bis der Schmerzpunkt erreicht ist oder man das Gefühl hat, das es nun fest genug ist (und an dieser Stelle vielleicht einfach kein Schmerzpunkt bzw. eine Verspannung vorhanden ist). Auf keinen Fall sollte man irgendwo mit voller Kraft drücken, denn dann tut es wahrscheinlich jedem Menschen weh. Und das wäre dann kein Hinweis auf einen echten Schmerzpunkt, der nämlich bereits dann auftaucht, wenn der Druck relativ gering ist.

Kommunizieren Sie mit Ihrem Partner ist die wahrscheinlich wichtigste Regel. Häufiges Nachfragen von Seiten des „Drückenden“ und häufige Rückmeldung von Seiten des „Gedrückten“ ist absolut zielführend und hilfreich. Wenn der Partner rückmeldet, dass es zu stark wehtut, sollte der Anwender den Druck leicht reduzieren, bis es wieder aushaltbar ist usw.
Es gibt viele Faktoren, über die man sich zunächst austauschen muss. Wie schnell darf ich drücken, wohin, wie stark, wie lange, welche Pinstärke sollte ich benutzen usw. Auf diese Weise kann die Anwendung am Partner auch zur Kommunikation und zur gefühlten Intimität beitragen. Man könnte auch sagen, der Anwender sollte seinen Sender auf Empfang stellen, der behandelte Partner sollte seinen inneren Lautsprecher anmachen! Dann wird das schon.

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Fragen für Therapeuten

Welche Geräte brauche ich für meine Praxis?

Man kann unterscheiden zwischen direkten und indirekten Therapeutenhelfern.

Die direkten Therapeutenhelfer sind die Sphere und der Handle. Mit ihnen kann man die eigene Kraft einhändig (Sphere) bzw. zweihändig (Handle) wunderbar auf den Patienten übertragen. Beachten Siehierzu auch unsere Videos zur Anwendung der Sphere und zur Anwendung des Handle.

Daneben gibt es die so genannten indirekten Therapeutenhelfer. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass man mit dem Patienten zusammen die Selbstanwendung an diesen Geräten erklärt und die Patienten sich damit zu Hause selbstbehandeln können. Dies ist eine Hilfe für die Alltagspraxis und schafft darüber hinaus Kundenbindung, da die Patienten selbst ermächtigt werden, sich zu helfen, was zu höherer Patientenzufriedenheit und Weiterempfehlungen führt.


Man muss dabei auch keine Angst haben, dass man sich damit arbeitslos machen könnte – im Gegenteil. Außerdem haben die Holzhelfer ja Grenzen und können beileibe nicht alle Probleme lösen, dafür braucht man letztendlich stets einen kompetenten professionellen Ansprechpartner.


Sollte man sich dafür entscheiden, die Praxis etwas umfangreicher mit Holzhelfern auszustatten, empfiehlt es sich zusätzlich auch, über ein geeignetes Ordnungssystem nachzudenken. Hierfür empfehlen wir die ästhetisch ansprechende Wall, mit deren Hilfe man fast alle Geräte gut sortiert und übersichtlich an einem Platz anbringen kann.

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Wann benutze ich welches Gerät?

Den Handle benutzt man beispielsweise bei tiefen Muskelschichten, beziehungsweise wenn man höheren Druck auf den Muskel ausüben möchte. Dies kann beispielsweise bei der Behandlung des tiefen Iliopsoas im Bauchbereich oder des großen Gesäßmuskels der Fall sein. Auch bei der Behandlung von Oberschenkeln oder Hüft–Außenseiten hat sich der Handle bezahlt gemacht.

Die genialste Anwendungsmöglichkeit für den Handle ist jedoch die Behandlung des Nackenmuskels (Trapezius). Hier kann man sich absolut bequem neben den Patienten setzen (Patient sitzt ebenfalls, im 90°-Winkel zum Therapeuten) und sich regelrecht beidhändig an den Handle dranhängen, während man mit dem Pin in den Trapezius drückt. Dies ist für Therapeutenhände eine enorme Alltagserleichterung.

Die Sphere empfiehlt sich für die einhändige Nutzung, beispielsweise während die andere Hand palpiert, ein Kleidungsstück zur Seite schiebt oder Ähnliches. Auch kann man mit der Sphere sehr leicht und schnell die Pins auswechseln, so dass man gleich mehrere Pins mit zur Behandlungsliege nehmen kann, um diese bei Bedarf schnell zu wechseln. Sie ist natürlich auch deutlich handlicher als der Handle. Die Kraftübertragung ist dennoch enorm (wenn auch nicht ganz so enorm wie beim Handle).

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Welchen Pin sollte ich benutzen?

Pins Dicken nebeneinander (alternativeGrundsätzlich arbeitet man „von dick nach dünn“. D. h. lieber mit einem dickeren Stäbchen anfangen und so lange dort arbeiten, bis man an der Stelle nichts mehr findet (d. h. der Patient empfindet keinen oder fast keinen Schmerz mehr). Danach kann man mit dem etwas dünneren Pin weitermachen. Oft kommen dann doch wieder neue Schmerzstellen zum Vorschein. Wenn man das Gefühl hat, es ist genug – beispielsweise wenn die Beschwerden besser oder ganz weg sind (oder es für heute reicht) – kann man getrost aufhören und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise bei der nächsten Sitzung, den Punkt nochmals abtasten. Sollten nach der Behandlung selbst mit dünneren Pins noch immer Beschwerden übrig sein, ist es gut möglich, dass die Problematik nicht nur in den Myogelosen (Muskelhärten) versteckt ist, sondern man etwas umfassender schauen muss, bspw. im Bindegewebe oder bei den Fehlhaltungen oder dummen Angewohnheiten des Alltags. Hierbei kann Ihnen bei Bedarf auch ein Pohltherapeut (www.pohltherapie.de, www.pohltherapeuten.de) weiterhelfen.

Die Länge des Pins ist eigentlich nur entscheidend für die Frage, wie leicht ich an eine Stelle heran komme. Wenn ich zum Beispiel einen tief liegenden Muskel erreichen möchte (beispielsweise den Iliopsoas), kann ich natürlich keinen sehr kurzen Pin nehmen, das würde einfach nicht ausreichen. Je nachdem wo und wie ich im Verhältnis zum Patienten sitze, kann eine andere Länge möglicherweise sinnvoll sein. Hier gilt es einfach auszuprobieren und beim Kauf der Pins eine gewisse Vielfalt zu haben, damit man den besten Pin für die jeweilige Situation heraussuchen kann.

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Woher weiß ich, wie fest ich drücken kann?

Beachten Sie hierzu auch die allgemeinen FAQs Wie fest kann/sollte ich drücken? und Kann ich etwas falsch machen?

"Maßband" pexels-pixabay-162500Grundsätzlich ist es ratsam, den Druck zunächst leicht auszuüben und ihn sehr langsam und kontinuierlich zu steigern. Wir von den Holzhelfern und auch die zu Grunde liegende Pohltherapie empfehlen dabei, bei der Intensität des Drucks sehr sorgfältig und konsequent nach dem Schmerzempfinden der Patienten zu gehen. Dies bedeutet, dass ich mit dem Patienten kommunizieren muss. Ich brauche als Therapeut die Rückmeldung vom Patienten, wie sehr der ausgeübte Druck schmerzt.

Damit dies einigermaßen klar kommunizierbar ist, empfiehlt es sich, eine Schmerzskala mit dem Patienten zu vereinbaren, beispielsweise von 1-10, wobei 1 ein kaum wahrnehmbarer Schmerz ist, während man bei 10 am liebsten von der Bank springen würde. Ich selbst arbeite am liebsten auf den Zahlen 6-7 und definiere diese so, dass es Schmerzen sind, die man zwar sehr deutlich spürt, aber bei denen man sich innerlich noch nicht gegenverkrampfen muss, wo man noch nicht die Luft anhalten muss, die man beinahe schon genießen kann (manche sprechen auch von einem „Wohlschmerz“). Jeder Schmerz, der über diesem Skalenwert liegt, führt dazu, dass man sich an anderen Stellen des Körpers anspannt, unnötige Stresshormone ausgeschüttet werden, die dann das Bindegewebe zusammenziehen und so weiter. Dies kann sogar dazu führen, dass die Behandlung keinen Erfolg hat.

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Wie lang soll ich drücken?

Beachten Sie hierzu auch die allgemeinen FAQs Kann ich etwas falsch machen? und Wie lange kann/sollte ich drücken?

"Sanduhr" pexels-pixabay-39396Grundsätzlich sollte man so lange drücken, bis der Schmerz nachlässt. Wenn man das ganz gründlich machen möchte, kann man auch warten, bis der Schmerz ganz weg ist. Es gibt hier allerdings auch ein paar Einschränkungen: wenn der Schmerz nach mehreren Minuten des Drückens (ich selbst empfehle, eine ungefähre Obergrenze von 7-10 Minuten zu setzen) immer noch nicht nachlässt, sollte man sich fragen, ob man vielleicht zu fest gedrückt hat (siehe allgemeine FAQ Wie fest kann/sollte ich drücken?), ob ich den richtigen Pin verwende (siehe Therapeuten-FAQ Welchen Pin sollte ich benutzen?) oder ob der Schmerz aus einer anderen Struktur kommt (siehe allgemeine FAQ Der Schmerz geht nicht weg).


Wie bei jeder Regel gilt natürlich auch hier, dass Intuition und Erfahrung die Regel trumpft. Ich selbst habe in der Praxis auch schon länger als 10 Minuten gedrückt und war hinterher froh, dass ich es gemacht habe, weil der Muskel sich erst nach 20 oder sogar 30 Minuten gelöst hat. Dies ist nicht generell zu empfehlen, kann aber im Einzelfall sinnvoll sein.

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Kann ich mich an den Holzhelfern ausbilden/fortbilden lassen?

Es ist geplant, zukünftig Wochenendseminare zur Arbeit mit den Holzhelfern anzubieten. Diese sollen auch mit Zertifizierungen versehen werden, so dass sie sich später auch mit unserer Website verlinken und die Patienten sie so auch finden können.

Dies ist allerdings noch nicht soweit. Bitte schauen Sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmals auf unsere Website-Angebote im Menüpunkt Weiterbildung.

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